ARM-Macs mit M1-Prozessor im Test: MacBook Air, MacBook Pro und Mac Mini

Die ersten Macs mit Apples ARM-Prozessor M1 sind schnelle und alltagstaugliche Geräte, die den Vergleich mit x86-Modellen nicht scheuen müssen.

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Von
  • Florian Müssig
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Apple hat den Mitte des Jahres 2020 angekündigten Übergang von Intel-CPUs mit x86-Technik hin zu hauseigenen ARM-Prozessoren gestartet: Seit Mitte November 2020 sind MacBook Air, MacBook Pro und Mac Mini in neuen Varianten erhältlich, die allesamt Apples M1-Chip nutzen.

Der M1 ist eng mit dem neuesten iPhone- und iPad-Prozessor A14 verwandt: Es gibt ebenfalls vier auf Energieeffizienz getrimmte Icestorm-Kerne (4 MByte gemeinsamer L2-Cache), aber auch vier (statt im A14 zwei) leistungsstarke Firestorm-Kerne (12 MByte gemeinsamer L2-Cache). Alle acht CPU-Kerne können gemeinsam an anliegenden Aufgaben werkeln; bei geringer CPU-Last bleibt Firestorm zugunsten der Energiebilanz außen vor. Dieses unter den Bezeichnungen big.LITTLE oder DynamiQ bekannte Prinzip ist bei ARM-Prozessoren seit Jahren Standard – anders als in der x86-Welt.

Als System-on-Chip (SoC) hat der M1 noch etliche weitere Funktionsblöcke an Bord. Es gibt eine GPU mit ebenfalls acht Cores à 128 Ausführungseinheiten, einen Block mit 16 Spezialkernen für KI-Berechnungen, einen großen systemweiten Cache (vermutlich 16 MByte), Controller für PCIe 4.0 und Thunderbolt 3 sowie den vormals als separaten Chip in Macs eingebauten T2-Controller. Letzterer agiert nicht nur als Sicherheitsprozessor für TouchID-Authentifizierung und SSD-Verschlüsselung, sondern auch generell als SSD-Controller, Signalprozessor für die Webcam und als Audio-Codec – Funktionen, die er auch in bisherigen Intel-Macs schon übernommen hat. Bei M1-Macs entfällt Broadcom als Zulieferer der WLAN-Adapter; die Geräte funken nun gemäß Wi-Fi 6 (11ax) statt vormals nur Wi-Fi 5 (11ac).

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